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Di. 13. Dez. 2011, 12:15

Neuer Europäischer Dachverband „Social Services Europe“ SSE vertritt 100.000 Soziale Dienstleistungsunternehmen in Europa

„Allein bei den Europäischen Behindertenorganisationen arbeiten 8 Millionen DienstnehmerInnen. Wenn man weiß, dass 80 Millionen Menschen in Europa mit einer Behinderung leben, ist das verständlich“, so der Präsident der European Association of Service Providers for Persons with Disabilities EASPD Franz Wolfmayr. Der Steirer ist seit 2008 Präsident dieser Organisation mit Sitz in Brüssel. Sie vertritt mittlerweile Mitgliedsorganisationen in 33 Europäischen Staaten.

Den Vorsitz im neuen Dachverband SSE führt im ersten Halbjahr 2012 die Eurodiakonie. Der Gründung von SSE ist eine vierjährige Vorarbeit vorausgegangen. Unterzeichnet haben den Vertrag mittlerweile neben EASPD und Eurodiakonie weitere Europäische Dachverbände wie Solidar, EPR, Workability Europe und FEANCA. Caritas Europa und Rotes Kreuz Europa werden demnächst folgen.

Der Präsident der Eurodiakonie, Jarmo Kökkö aus Finnland, nennt die Ziele für den Zeitraum seiner Präsidentschaft: „Wir wollen mit diesem Zusammenschluss Sozialer Dienstleistungsorganisationen den Beitrag dieser Organisationen für die Europäischen Gesellschaften sichtbar machen. Sie erhalten damit eine Ansprechadresse.“

Und es ist genug zu tun: Die Modernisierung sozialer Dienstleistungen (Stichwort: Schließung der Institutionen und Aufbau gemeindenaher Dienstleistungen), die Erarbeitung von Lösungsansätzen für neue gesellschaftliche Aufgaben (Stichwort: demographische Entwicklung) und die damit verbundenen personellen und organisatorischen Herausforderungen (Stichwort: Personalaus- und Weiterbildung, Sozialmanagement) stellen für alle gesellschaftlichen Kräfte enorme Herausforderungen dar.

Der Soziale Dienstleistungssektor stellt sich mit der neuen Organisation diesen Herausforderungen und zeigt auf, dass er aktiv an der Entwicklung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft , die niemanden ausschließt, mitwirken will.