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Themen und Projekte

Kreisauer Modell - Modell für einen integrativen Jugendaustausch

Kreisauer Modell – Modell für einen integrativen Jugendaustausch

Der Kreisauer Kreis entwickelte ein Gesellschaftskonzept mit der Absicht, alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Herkunft oder Andersartigkeit zu integrieren. Für die aktuelle Arbeit der Kreisau-Initiative und der Stiftung Kreisau sind die Menschenrechte, die Partizipation eines jeden Einzelnen an der Gestaltung demokratischer, sozialer Staaten sowie die europäische Einheit, die Achtung und Akzeptanz für die menschliche Heterogenität und die humanistische Grundhaltung richtungsweisend.

Die jahrelange Erfahrung der Kreisau-Initiative und der Stiftung Kreisau im Bereich der internationalen Jugendbegegnung zeigt, dass sich der internationale Jugendaustausch fast ausschließlich auf Nichtbehinderte beschränkt. Unsere Projektpartner und andere Partnerorganisationen führen an, dass den integrativen Jugendbegegnungen wiederum die europäische Dimension fehlt. Hier setzt das Kreisauer Modell an.

Basierend auf der während der ersten Konferenz ausgearbeiteten, modularisierten Maßnahme der internationalen und integrativen Jugendbegegnung soll eine Fortbildungsmaßnahme entstehen für Menschen, die haupt- und ehrenamtlich in den Behindertenselbsthilfe-Organisationen sowie in der Behinderten- und internationalen Jugendarbeit tätig sind.

Folgende Aktivitäten sind geplant:

  1. Konferenz (10.-15.12.2007)
    Die Integration von Menschen mit Behinderung – eine Bestandsaufnahme in den beteiligten Ländern; Diskussion pädagogischer Konzepte; Entwicklung verschiedener Begegnungsmodelle
  2. Inklusive Jugendbegegnung (03.-09.03.2008)
    Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus vier Ländern; Erprobung der unterschiedlichen Begegnungsmodelle; Evaluierung der Modelle.
  3. Multiplikatorenschulung/ Training (09.-15.04.2008)
    Ausbildung von TrainerInnen; die Teilnehmenden lernen, eine internationale und integrative Jugendbegegnung zu leiten; Zertifizierung.